ol a_o2 or
a_rl2
a_rr2
Die Gesellschfaft Tirdas
    Schichten und Klassen

    In Tirda steht der Orden an oberster Stelle. Die Mitglieder der Kasten stehen außerhalb des normalen Gesetzes, sie unterliegen der Rechtsprechung des Ordens.

    Im weltlichen Teil des Reiches, stehen die Konsuln an der Spitze. Unter den Konsuln stehen die Legaten, gefolgt von den Räten.

    Nach den Räten stehen die freien Bürger über den unfreien Bürger. Die unterste Schicht bilden die Sklaven.

    Der Adel in Tirda besteht ausschließlich aus Titularadel. Diese Titel werden als Belohnung für besondere Leistungen vergeben und haben nichts mit einer besonderen Stellung zu tun. Erbadel oder Ländereien sind in Tirda fremd, da das Land dem Orden gehört und jedes Wesen nach seinen eigenen Leistungen gemessen wird. Nicht nach den Leistungen seiner Vorfahren.

    Somit bildet der Adel eine Unterteilung der Schicht der freien Bürger.

    Die Unterscheidung zwischen freien und unfreien Bürgern hat lediglich mit den Rechten und der Einstufung vor Gericht zu tun.

    Unfreie Bürger haben deutlich weniger Freiheiten und Rechte als freie Bürger.
    Sklaven

    Diejenigen, die das Unglück hatten zuerst die blutige Schlacht und anschließend das Morden, Brandschatzen sowie die Plünderungen und Schändungen zu überleben werden als Sklaven nach Tirda gebracht. Dazu ist zu sagen:

    Sklaven werden in Tirda nicht gehandelt, sondern sind Ordenseigentum und werden dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden.
    Meistens ist das in Bergwerken, in denen wenige länger als 4 Jahre überlebt.

    Oder in den Granitsteinbrüchen, wo das teilweise noch heiße Magma in weicher Form abgebaut, geformt und gehärtet wird. Positiver Effekt bei dieser Art des Granitabbaus ist die Entstehung von Bims, das allerorts Verwendung findet. Diese Arbeit ist nicht minder gefährlich. Auch hier überleben kaum Sklaven länger als fünf Jahre. Hier macht vor allem die Hitze allem Leben zu schaffen.

    Auch auf die Torfstecher in den askonischen Sümpfen haben kein minder schlechtes Schicksal. Hier verschwinden immer wieder Sklaven in den Sumpflöchern.
    Andere Verwendungen für Sklaven sind vor allem in der Weiterverarbeitung der gewonnenen Rohstoffe. Diese Arbeiten überleben viele höchstens doppelt solange wie die in den Bergwerken und andere Rohstofffördernden Gebieten.

    Durch ihre Dienste am tirdanischen Volke können sie gesellschaftlich Anerkennung und einen höheren sozialen Status erlangen

    Sie haben die unterste Stellung in der Gesellschaft inne, sie haben kaum Rechte und werden nur durch das Gesetz geschützt. So darf ein Sklave nicht ohne Grund und ohne Gerichtsbeschluss (das Gericht ist der jeweilige Heerführer) getötet werden.

    Sklaven sind ausschließlich Gefangene aus angegriffenen Länderrein, kein Bürger Tirdas kann jemals Sklave werden!

    Diese Sklaven gehören dem Orden. Jeder Jäger erhält je nach Bedarf und gefangener Zahl eine Prämie. In der Regel ist die Nachfrage nach diesen Arbeitskräften immer höher als die Menge der von den Jägern gefangenen.

    Die Sklaven werden gemäß den Empfehlungen der Räte im Land verteilt und zu schweren und gefährlichen Arbeiten herangezogen.

    Die Sklaven wohnen in bewachten Siedlungen in der Stadt. Ihr Anteil ist in den meisten Städten verschwindend gering. Sklaven werden für allgemeinnützige Arbeiten gebraucht, z.B. Straßenbau, Feldarbeit oder im Bergwerk.

    In den Helgodischen Minen arbeiten etwa die Hälfte aller Sklaven, bewacht durch Soldaten.

    In der Ebene von Sturmfels sind ein Fünftel der Sklaven eingesetzt und in den Wäldern Kargotas arbeitet etwa ein Zehntel von Ihnen. Sie werden verpflegt, untergebracht und medizinisch versorgt.

    In Mesindus dienen etwa ein Fünftel der Sklaven dem Orden als Bedienstete.

    Privatsklaven können gegen entsprechende Summen vom Orden entliehen werden. Dies ist in vielen wohlhabenden Familien Tirdas üblich.

    Kein Sklave bleibt länger als 2 Jahre an einem Ort zu Arbeit, auch bleiben Gruppen nie länger als 2 Jahre zusammen, diese Maßnahme soll erstens die Möglichkeit zum Aufstand verringern und zweitens die Lebensdauer der Sklaven erhöhen, da die Zahl der benötigten Sklaven stets größer ist als deren Bestand.

    Bis heute gab es noch keine nennenswerten Probleme. Das mag daran liegen, dass nach 25 Jahren Dienst die Sklaven freigelassen werden. Sie werden dann zu den unfreien Bürgern Tirdas. Von hier aus ist der Aufstieg zu den freien Bürgern Tirdas zwar möglich doch höchst schwierig.

    Eine weitere Möglichkeit der Sklaverei zu entgehen ist es sich für 12 Jahre freiwillig in der Armee zu verpflichten, sich von allen anderen Göttern abzuwenden, einen Eid auf den Meister zu leisten, Gorod zu huldigen und im Heer als gemeiner Infanterist zu dienen. Hierzu müssen sie sich in die Mannschaftsränge der Legionen verpflichten.

    Meist werden diese Soldaten in den Bogenschützen-Kohorten eingesetzt.

    Diese Möglichkeit besteht zwar auf dem Papier, jedoch herrscht meist kein Bedarf an Sklavenkräften in den Legionen. Diese Regelung hat sich in Kriegszeiten bewährt, in Friedenszeiten jedoch bewies sie sich als Sicherheitsrisiko.

    Daher wird den wenigsten Sklaven diese Möglichkeit gewährt. Wer das länger als 12 Jahre überlebt wird dann entweder freier Bürger, dieses Privileg hat er sich durch seinen Dienst im Heer erarbeitet. Oder aber kann im tirdanischen Heer aufsteigen, und wenn er sich besonders bewehrt hat als blutrünstige Tötungsmaschine und psychopatischer Bluttrinker wird er sogar in der Ordenskaste der Krieger aufgenommen.

    Da dieses Ziel aber von sehr wenigen und vor allem von dann schon sehr alten Sklaven erreicht wird, sehen die Aufstiegschancen eher bescheiden aus.

    Das Durchschnittsalter der wenigen Sergeants der Kriegerkaste, die sich aus ehemaligen Sklaven rekrutierten entspricht dem Alter der ehemals bürgerlichen Obristen.

    Entgegen der sehr liberalen Einstellung des Ordens gegenüber unterschiedlichen Rassen sind bei der Sklaverei noch zwei Besonderheiten hervor zu heben.

    Zum einen werden Skaven nicht gefangen genommen, sondern ausnahmslos niedergemetzelt und ihre Kadaver verbrannt. Nie würde ein Cantorianer das unreine Blut eines Skaven trinken. Nur wenige Skavenjäger nehmen sich Trophäen als Beweis über ihre erfolgreiche Entseuchung statt ihre Opfer vollständig zu verbrennen. Als klassisches Beispiel sei hier die Umm Sippe angebracht.

    Zum anderen werden nur die allerwenigsten gefangenen Elfen zu Sklaven. Nur diejenigen die körperlich überdurchschnittlich kräftig sind und ihrem alten Glauben abschwören oder eine nicht lichte Gesinnung haben, haben die Möglichkeit ihr Leben zu verlängern, indem sie in Sklaverei gehen.

    Der Größte Teil der Elfen wird geopfert, weil sie das reinste Blut haben.
    Politisches System

    Staatsform

    In Tirda herrscht Gorod. Sein Werkzeug dafür ist der allgegenwärtige Orden der Cantorianer mit seinem Oberhaupt, dem Cantorianum Maximum.

    Er steht dem Senat vor, der Versammlung der Kastenführer. In ihm einen sich die Positionen des Führers der Magier- und Priesterkaste, sowie des Oberbefehlshabers der Streitkräfte.

    Der Orden selbst teilt sich in folgende vier Kasten: die Magier- und Priesterkaste, die Kriegerkaste, die Kaste der Kundschafter und die Garde.

    Die Kriegerkaste wird durch den Tribun geführt. Die Führung der Kaste der Kundschafter hat die Domina Mortis inne. Sie führt somit den Geheimdienst des Ordens. Die Garde, die Wächter über Leib und Leben des Cantorianum Maximum, sowie die Hüter des Ordens, wird geführt vom Praetor.

    Im Senat wird der Orden geführt und die Gesetze Tirdas erlassen.

    Der Orden führt Tirda. Tirda selbst wird verwaltet vom Großen Rat. Hier findet sich je ein Abgesandter aus dem Finanz-, dem Wirtschafts- und dem Verwaltungsrat, sowie der Konsuln. Alle administrativen Dinge im tirdanischen Leben werden in den drei Teilräten gelenkt. Der große Rat dient hierbei zur Koordinierung und Kontrolle.

    Das zentralistische Tirda teilt sich in sechs Provinzen, die nach ihren jeweiligen Hauptstädten benannt sind:

    Mesindus, die Hauptstadt Tirdas, Goroda, Sturmfels, Askon, Kartogas und Helgod.

    Diese Provinzen werden von jeweils einem Stadthalter (Konsul) geführt.

    Herrschende Schichten

    Der Herrscher Tirdas ist der Cantorianum Maximum. Ihm untersteht der Senat mit den einzelnen Kastenführern. Innerhalb der Kasten regeln Ränge die Hierarchie.

    Dem Senat unterstehen die Konsuln. Sie sind gleichzeitig die Heerführer der zugehörigen Provinz. Diesen unterstehen die Teilräte ihrer Provinz und die hier stationierten regulären Streitkräfte.

    Des Weiteren untersteht dem Senat der Große Rat.

    Den Konsuln steht es frei für besondere Orte oder Regionen innerhalb ihrer Provinz Lehen zu vergeben. Diese sind immer an die Person gebunden und nicht erbbar. Welche Rechte ein solcher Regionalverwalter (Legat) bekommt, obliegt dem Ermessen der Stadthalter in Übereinstimmung mit den Gesetzen Tirdas.

    Die Konsuln (und auch die Legaten) regieren die freien Bürger Tirdas (alle gebürtigen und eingebürgerten Tirdaner), die unfreien Bürger Tirdas

    (alle in Tirda lebenden Ausländer –z.B. Händler, Handwerker, Söldner, etc. – und ehemaligen Sklaven) und die Sklaven.
    Bevölkerung

    Die Bevölkerung Tirdas ist bunt gemischt. Aufgrund des Gesellschaftssystems hegt man normalerweise keine Vorurteile gegen jegliche Völker. Der Einzelne wird nach seinen Worten, seinem Glauben und seinen Taten bewertet, nicht nach seiner Rasse.

    So kommt es, dass Menschen, Elfen, Zwerge, Dunkelelfen, Orks und viele andere Rassen miteinander leben können.

    Die einzige Ausnahme bieten hier die Skaven. Bittere Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass diese Wesen Krankheiten und Seuchen übertragen.

    Im zentralistischen Tirda kann dies verheerende Folgen haben. Deshalb sind die Skaven grundsätzlich unerwünscht.

    Sie gelten im gesamten Land als vogelfrei. Die Legionen und Grenztruppen durchkämmen zudem ständig ganz Tirda und versuchen es skavenfrei zu halten.

[Willkommen,] [Tirda in den Mittellanden] [Brüder und Schwestern] [Organisation des Ordens] [Die Gesellschfaft Tirdas] [Der Glaube] [Die Rechtsprechung] [Das Militär] [Tirda outtime] [Verbündete und Begleiter] [bestandene Abenteuer] [Zukünftiges] [Links]

Counter